Archäologie - News

Nachrichten aus der Archäologie @ Archäologie Online

Ausgrabungen auf dem Ahlener Marktplatz (Fr, 18 Mai 2018)
Im Rahmen von Bauarbeiten untersuchen aktuell Archäologen unter der Leitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) den Marktplatz der Stadt Ahlen (Kreis Warendorf). Dabei stießen sie auf die Grundmauern mittelalterlicher Häuser. Zahlreiche Funde wie Tonscherben und Tierknochen veranschaulichen die vielseitige Nutzung des Ortes. Denn schon im Mittelalter waren Marktplätze Mittelpunkte des städtischen Lebens.
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Zwischen Hunger und Überfluss (Fr, 18 Mai 2018)
Tagung über Ernährung in der Antike | Antiker Kannibalismus: Was ist Mythos, was historisch belegt? Welche Rolle spielte das Essen in Religion und Kult? Welche soziale Bedeutung hatte die Nahrungsaufnahme? Eine Tagung in Saarbrücken rückt die antike Ernährungsgeschichte ins Blickfeld. Unter dem Titel "Zwischen Hunger und Überfluss. Antike Diskurse über die Ernährung" beleuchten Althistoriker der Universität der Großregion und der Universität Potsdam vom 24. bis 26. Mai auf dem Saarbrücker Campus das Essen aus politischer, sozialer und religiöser Perspektive. In Vorträgen und Diskussionen gehen die Wissenschaftler Themen wie Fasten, Lebensmittelknappheit und dem griechisch-römischen Bankett auf den Grund.
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Keilschrifttafeln von Bassetki lüften Geheimnis um Königsstadt Mardaman (Do, 17 Mai 2018)
Assyrische Tontafeln aus dem zweiten Jahrtausend v. Chr. ermöglichen erstmals Lokalisierung einer bedeutenden Handelsstadt | Die Übersetzung eines assyrischen Tontafelarchivs, das Tübinger Archäologen kürzlich entdeckt haben, hat für eine wissenschaftliche Überraschung gesorgt: Bei dem Fundort Bassetki in der Autonomen Region Kurdistan im Irak handelt es sich augenscheinlich um die alte Königsstadt Mardaman. Die bedeutende nordmesopotamische Stadt war bislang aus Quellen bekannt, aber nie lokalisiert worden. Sie bestand von 2.200 bis 1.200 vor Christus, zeitweise als Königtum oder auch als Provinzhauptstadt, und wurde mehrfach erobert und zerstört.
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Ursprung der Lepra könnte in Europa liegen (Mi, 16 Mai 2018)
Forscher des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte sowie der Universitäten Tübingen und Zürich entdecken eine große genetische Diversität der Erreger im mittelalterlichen Europa | Anders als bisher angenommen, waren im Mittelalter in Europa nicht nur zwei, sondern deutlich mehr Lepra-Bakterienstämme verbreitet - auch solche, die heute in Asien, Afrika oder Amerika vorkommen. Für ihre im Fachjournal PLOS Pathogens veröffentlichte Studie untersuchten die Wissenschaftler Proben von etwa 90 an Lepra erkrankten Individuen aus ganz Europa aus der Zeit von ca. 400 bis 1400 n. Chr.
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Steinzeitliches Hepatitis-B-Virus genetisch entschlüsselt (Mi, 16 Mai 2018)
Neu publizierte Forschungsergebnisse belegen den Nachweis viraler DNA aus archäologischen Proben und zeigen, dass das Hepatitis-B-Virus bereits seit mindestens 7.000 Jahren in Europa vorkommt.
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Archäologische Funde aus 78.000 Jahren belegen frühe kulturelle Innovationen in Ost-Afrika (Di, 15 Mai 2018)
Der erste umfassende archäologische Befund aus einer Höhle nahe der Küste Kenias reicht von der Mittleren Steinzeit bis in die Eisenzeit und dokumentiert kulturelle, technologische und symbolische Innovationen, die vor rund 67.000 Jahre begannen. Die Fundstelle umfasst die letzten 78.000 Jahre und ist somit die längste nachgewiesene archäologische Sequenz für Ostafrika.
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Beginn archäologischer Ausgrabungen im Umfeld des Ringheiligtums Pömmelte (Di, 15 Mai 2018)
Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt wollen die frühbronzezeitliche Siedlung im Umfeld des Ringheiligtums möglichst vollständig dokumentieren und deren Beziehung zu dem Kultplatz klären.
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Ältestes »Hauerstühlchen« Europas entdeckt (Di, 15 Mai 2018)
Sensationeller Fund aus einem mittelalterlichen Bergwerk im sächsischen Dippoldiswalde | Während der laufenden montanarchäologischen Arbeiten unter Tage wurde ein fast vollständig erhaltenes, ursprünglich dreibeiniges »Hauerstühlchen« aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts entdeckt. Damit ist es europaweit - wenn nicht sogar weltweit - das einzige seiner Art, das nachweislich aus einem mittelalterlichen Bergwerk stammt.
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Neue Fakten zur Ankunft des Weizens in China (Di, 08 Mai 2018)
Ein internationales Forscherteam um die Außenstelle Peking des Deutschen Archäologischen Instituts (in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und der Shandong-Universität Jinan China) revidiert die lange gültige Annahme eines sukzessiven West-Ost-Transfers des Weizenanbaus auf den späteren Routen der Seidenstraße. Die kürzlich in der Zeitschrift Nature Plants veröffentlichte  Studie mit direkt datierten Weizenfunden vom Unterlauf des Gelben Flusses und einer neuen Chronologie der Verbreitung von Weizen zeigt, dass dieses Getreide zuerst ca. 2600 Jahre v. Chr. Ostchina erreichte.
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Legionärspfad soll fester Bestandteil des Museum Aargau werden (Mo, 07 Mai 2018)
Der Legionärspfad in Windisch (AG) wurde bisher als befristetes Pilotprojekt innerhalb des Museum Aargau geführt und mit selbst erwirtschafteten Einnahmen, Beiträgen aus dem Swisslos-Fonds und Drittmitteln finanziert. 2019 endet die Pilotphase. Damit läuft auch die Finanzierung aus dem Swisslos-Fonds aus. Der Regierungsrat schlägt vor, den Legionärspfad künftig dauerhaft als Standort des Museum Aargau und damit über die ordentliche Staatsrechnung zu führen.
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