Archäologie - News

Nachrichten aus der Archäologie @ Archäologie Online

Bronzezeitliche Siedlung in Riehen bei Basel entdeckt (Fr, 14 Sep 2018)
Bei Aushubarbeiten für eine Neubebauung mit Eigentumswohnungen am Haselrain in Riehen entdeckte die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt eine bisher unbekannte Siedlung aus der Bronzezeit.
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Paläogenetische Studie zu Sozialordnung und Migration im 6. Jahrhundert (Fr, 14 Sep 2018)
Durch eine umfangreiche Analyse genetischer, historischer und archäologischer Faktoren auf zwei frühmittelalterlichen Friedhöfen aus dem 6. Jahrhundert hat ein internationales Forschungsteam neue Erkenntnisse über die Völkerwanderungszeit gewonnen. Die Analysen zeigten tendenziell einen genetischen Unterschied zwischen den Bestatteten in Gräbern mit reicher Ausstattung und denen mit einfacheren Beigaben.
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Das »Maya Image Archive« macht Fotografien privater Forschungssammlungen zugänglich (Fr, 14 Sep 2018)
Das vom Forschungsvorhaben »Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya« der Uni Bonn betreute Maya-Bildarchiv macht erstmals Forschungsmaterialien zur Klassischen Mayakultur aus privaten Sammlungen öffentlich zugänglich. In einer noch im Aufbau befindlichen Bilddatenbank sind bereits knapp 6.000 Bilder frei unter CC-Lizenz verfügbar.
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Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften als Best Practice für Open-Access-Zeitschriften (Fr, 14 Sep 2018)
Die Herausgeberinnen des seit November 2017 im Open Access erscheinenden E-journals MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online haben sich bei der Konzeption ihres Journals an der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) orientiert, die sich damit als Best Practice im Bereich geisteswissenschaftlicher Open-Access-Zeitschriften weiter etabliert. Ende August dieses Jahres ist nun Ausgabe 2 von MEMO erschienen, die sich dem Thema „Digital Humanities & Materielle Kultur“ widmet.
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Glücksbringer, Amulette und Perlenspiele (Fr, 14 Sep 2018)
In Krisenzeiten behelfen sich Menschen häufig mit einem Gegenstand, der ihnen Glück, Heilung oder Kraft verleihen soll. Solche Objektmagie ist sehr alt, doch nutzen wir auch in der Moderne Dinge zur Krisenbewältigung. Wie und warum werden Objekte mit einem so großen Symbolwert aufgeladen? Wann wird umgekehrt Bedeutung reduziert? Diese elementare Frage wird in einem interdisziplinären Verbundprojekt der Universität Bonn, der Medizinischen Hochschule Brandenburg und der Universität Düsseldorf untersucht.
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2.000 Jahre Vergangenheit unter Schulhof entdeckt (Mo, 10 Sep 2018)
Im Vorfeld von Bauarbeiten sind Archäologen unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der Paderborner Innenstadt auf Spuren der Vergangenheit gestoßen. Unter dem Hof der St. Michaelsschule fanden sie mehrere Gruben und einen Brunnen, die die Wissenschaftler anhand der Keramikscherben ins Mittelalter datieren können. Darüber kamen Relikte aus der Eisenzeit zutage, die über 2.000 Jahre zurückreichen. Die Baumaßnahme bietet eine für die Paderborner Innenstadt seltene Gelegenheit, eine 5.000 Quadratmeter große Fläche archäologisch zu untersuchen.
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DNA offenbart neue Details zu frühmittelalterlichen Alamannen-Kriegern (Sa, 08 Sep 2018)
Knochenreste aus der Zeit zwischen 590 und 630 n. Chr. analysiert 1962 wurde in Niederstotzingen (Baden-Württemberg) ein alamannisches Gräberfeld mit menschlichen Skelettüberresten entdeckt. Nun haben Forscher des Zentrums Eurac Research in Bozen und des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena die Skelettüberreste auf ihre DNA überprüft. Dadurch konnten sie neben Geschlecht und Verwandtschaftsgrad auch die Herkunft der Bestatteten bestimmen und neue Erkenntnisse über die Gesellschaftsstrukturen im Frühmittelalter erlangen.
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Wassermühlen von Barbegal erzeugten vermutlich Mehl für Schiffszwieback (Sa, 08 Sep 2018)
Die Wassermühlen von Barbegal in Südfrankreich gelten als eine der ersten Industrieanlagen in der Geschichte der Menschheit. Der Komplex aus 16 Wasserrädern stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und wurde bis zum frühen 3. Jahrhundert zur Vermahlung von Getreide genutzt. Schätzungen zufolge konnten täglich 25 Tonnen Mehl erzeugt werden – ausreichend für die Ernährung von mindestens 27.000 Menschen. Eine neue Studie zeigt, dass die riesigen Mengen Mehl wohl kaum zur Versorgung der Bevölkerung im nahen Arles dienten, wie bisher vermutet wurde, sondern zur Herstellung von Schiffszwieback für die Häfen in der Region.
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Gräber vor den Toren von Aliso (Fr, 07 Sep 2018)
Eine Forschungskooperation der Universität Trier und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat im römischen Gräberfeld von Haltern am See (Kreis Recklinghausen) drei weitere Bestattungen entdeckt. Die Gräber stammen aus der Zeit um Christi Geburt.
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Archäologie entlang der neuen Ferngasleitung in Mittelhessen (Fr, 07 Sep 2018)
Im Rahmen der Bauarbeiten des Abschnitts einer Ferngasleitung konnten im Bereich zwischen der Stadt Gießen und der Gemeinde Hüttenberg im Lahn-Dill-Kreis archäologische Fundstellen aus der Stein- und Eisenzeit untersucht werden.
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