Stadtwappen aus Nah und Fern

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                    Bürstadt

Das Lorscher Spitznagelkreuz erinnert an die Zugehörigkeit zum Kloster Lorsch von 767 bis 1232. 1461 wurde Bürstadt an die Kurpfalz verpfändet, daher das silberblaue gerautete Schildhaupt. 1632 kam es an Kurmainz zurück, und ab 1803 gehört es zum Großherzogtum Hessen, deshalb das rote Feld unter dem Wappen.

Bürstadt darf dieses Wappen seit seiner Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1967 tragen.

                      Lorsch

Blasonierung: Geteilt und unten von Silber und Blau gespalten; oben in Schwarz eine goldene Torhalle (stilisierte Königshalle), unten vorne ein rotes Fußspitzkreuz und hinten ein golden bewehrter neunmal von Silber und Rot geteilter Löwe (Löwe von Hessen).

Bedeutung: Die Bedeutung der Königshalle, die 1991 UNESCO-Weltkulturerbe wurde, spiegelt sich im Wappen der Stadt wider. Das rote Kreuz war das Wappen des ehemaligen Klosters und der Löwe zeigt die Zugehörigkeit zu Hessen.

             Lampertheim

 

Das Wappen wurde am 5. März 1930 durch Wilhelm Leuschner, Innenminister des Volksstaates Hessen, bewilligt. Die Blasonierung lautet: In Schwarz ein von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen begleitetes silbernes Andreaskreuz.

         Bensheim/Bergstraße

Das Wappen zeigt in Rot einen Ritter mit goldener zweihändig gehaltener Lanze  und in goldener Rüstung auf einem silbernen Pferd. Darunter im Schildfuß sitzt ein grüner Drache, der von der Lanze durchbohrt wird.

Der rote Wappenhintergrund nimmt Bezug auf das Wappen von Mainz, da die Stadt bis 1802 im Besitz des Bistums Mainz war. Der den Drachen tötende Reiter stellt den Heiligen Georg dar, der in früheren Zeiten als Schutzpatron der Stadt Bensheim galt.

                 Heppenheim

Das Wappen ist geteilt und unten gespalten. Es zeigt oben den rot-silber gestreiften hessischen Löwen, wachsend nach rechts gewandt auf blauem Grund, mit goldener Krone und goldbegrifftem silbernem Schwert in der rechten Pranke. Im unteren rechten Feld befindet sich das rote Lorscher Nagelspitzkreuz auf silbernem Grund, unten links das Mainzer Rad, sechsspeichig silber auf rotem Grund.

Das der Stadt am 30. August 1913 durch Großherzog Ernst Ludwig verliehene Wappen symbolisiert die historischen Herrschaftsverhältnisse (Lorscher Besitz von 773 bis 1232, Mainzer Besitz bis 1803, seitdem hessisch), allerdings ohne Berücksichtigung der kurpfälzischen Pfandherrschaft von 1461 bis 1623. Das alte historische Wappen (zum Beispiel auf dem 1645 veröffentlichten Merian-Stich dargestellt) zeigte einen sitzenden Bischof als Symbol der kurmainzer Herrschaft.

                    Darmstadt

Das Wappen der Stadt Darmstadt zeigt unter einer auf den oberen Schildrand gesetzten rot ausgeschlagenen großherzoglichen Krone im geteilten Schild, oben in Gold ein blau bewehrter und bezungter, wachsender roter Löwe, unten in Blau eine silberne Lilie. Das Wappen wird oft ohne Krone dargestellt.

Das Wappen mit Löwe und Lilie befindet sich bereits auf einem Schlussstein des unteren Gewölbes des Stadtkirchenturmes aus dem 15. Jahrhundert. Das Wappen wurde 1917 in den heutigen Formen und Farben vom damaligen Großherzog von Hessen neu verliehen. Der Löwe ist das Wappentier der Grafen von Katzenelnbogen, die über die Stadt herrschten. Der Löwe der Katzenelnbogener ist ebenfalls in den Wappen von Auerbach (Bensheim-Auerbach), Zwingenberg a.d.B., Pfungstadt, Katzenelnbogen und St. Goar zu sehen. Die Lilie ist später in das Wappen eingefügt worden, vermutlich zur Unterscheidung von Löwendarstellungen in anderen Wappen. Die Herkunft der Lilie ist nicht mit Sicherheit nachzuweisen. Es wird jedoch vermutet, dass die Lilie die ursprünglich der Gottesmutter Maria geweihte Stadtkirche in Darmstadt versinnbildlichen soll. Die Lilie gilt als Zeichen der Reinheit und wird daher oft als Attribut der Gottesmutter Maria dargestellt.

                  Fulda

Ein gespaltener Schild; vorne in Silber ein schwarzes, durchgehendes Kreuz, hinten in Rot ein grüner Dreiberg, aus dem eine grüne Lilienstaude mit drei silbernen Blüten herauswächst. Über dem Schild befindet sich eine fünfzinnige Mauerkrone.“

 

Das Kreuz stammt aus dem Wappen der Abtei Fulda, durch die die Stadt entstanden ist. Die Lilien stehen für die drei Schutzpatrone der Stadt (Simplicius, Faustinus und Beatrix). Die drei Hügel unter der Lilie sollen die Gräber der drei darstellen, weil Beatrix die beiden Soldaten begrub und deshalb getötet wurde. Bonifatius brachte Reliquien dieser Heiligen in die Klosterkirche nach Fulda. Der rote Hintergrund steht für den Märtyrertod, den die drei gestorben sind. Die Mauerkrone steht für die Stadtmauer.

Nach Auflösung des Orden des heiligen Simplicius, kamen die drei Gartenlilien aus dem Abtwappen, das als ein Teil des Ordenszeichen und Gesellschafts- und Ordenswappen war, ins Wappen der Stadt. Zuvor hatte Fulda auf Silber einen natürlichen Falken im Schild und im linken Obereck einen zweimal geasteten Buchenstamm. Schildhalter war der Schutzheilige Simplicius als geharnischter Ritter.

                   Büdingen

In Gold eine rot gequaderte Zinnenmauer mit schwarzem Tor und goldenem Gatter, hinter der ein zweistöckiger, im oberen Stockwerk mit einem silbernen Schild mit zwei schwarzen Balken belegter, roter Turm hervorwächst, beiderseits mit zwei gleichen, jeweils schwarze Balken auf Silber enthaltende Fahnen besteckt. Der Turm ist begleitet von zwei ebenfalls aus der Zinnenmauer herauswachsenden einstöckigen, roten Zinnentürmen, enthaltend, wie der Mittelturm im unteren Stockwerk, je eine Schießscharte.

Das Stadtwappen ist dem Stadtsiegel entnommen und wurde am 13. Dezember 1982 vom Innenminister des Landes Hessen genehmigt.

Das „Wappentier“ der Büdinger ist der Frosch, was auf die Besiedlung des Stadtgrabens vor den Wehranlagen im Mittelalter mit Fröschen zurückzuführen ist. In vielfältigen Variationen taucht heute der Frosch in öffentlichen und privaten Publikationen und den künstlerischen Darstellungen Büdingens auf.

                    Marburg

Das Marburger Stadtwappen wurde von dem Berliner Heraldiker Emil Doepler entworfen und durch Beschluss des Marburger Stadtrats vom 25. März 1895 eingeführt. Es basiert auf dem Reitersiegel des Thüringer Landgrafen an einer städtischen Urkunde aus der Zeit zwischen 1248 und 1257; die Reiterdarstellung des Siegels geht auf die Zeit Landgraf Ludwigs IV. († 1227) zurück. Damit ist das Wappen ein Beispiel für die im 19. Jahrhundert gängige Praxis, nicht mehr bekannte oder als zu wenig repräsentativ empfundene Stadtwappen durch Motive aus Siegeln zu ersetzen. In den heutigen Gemeindeordnungen ist der Gebrauch der Stadt- und Gemeindewappen in den Dienstsiegeln häufig vorgeschrieben.

Blasonierung nach Heinz Ritt: „In Rot mit silbernem Saum auf silbernem Ross ein gepanzerter Ritter mit silbernem, goldverziertem Topfhelm und blauem Waffenrock, in der Rechten an rotgeschäfteter Lanze mit goldener Spitze eine golden befranste, dreilatzige silberne Fahne, darin in Gold mit blauem Bord ein blaues gotisches M, links einen Schild haltend, darin in Blau ein steigender, goldbekrönter, von Silber und Rot siebenmal geteilter Löwe.“ In älteren Darstellungen hat der Landgraf einen blauen Waffenrock und eine gänzlich goldene Fahne, auf anderen Darstellungen ist beides silbern. Die von der Stadt geführte Flagge ist blau-weiß-rot geteilt.

Wappenerklärung: Der Ritter im Wappen der Stadt Marburg ist der auf einem weißen Pferd reitende gepanzerte hessische Landgraf, sein Schild (Hessenschild) zeigt den Hessenlöwen. Auf der Fahne ist das Wappenbild durch das traditionelle Marburger „M“, Blau auf Gold, das eigentliche Stadtzeichen (Gemerke), ersetzt. Aus diesem Logo leitet sich wiederum die Stadtflagge ab: Das Rot des Hintergrundes, das Weiß des Pferdes und das Blau des Schildes ergeben horizontal von oben nach unten die Stadtfarben.

                  Burgwald

Das Wappen zeigt unter blauem Zinnenschildhaupt zu sieben Zinnen im von Silber und Grün im Tannenschnitt zu vier Spitzen mit je zwei Ästen geteilten Schild unten ein silbernes Johanniterkreuz.

Das Wappen beinhaltet die Farben blau, grün und silber. Blau für den Himmel, Silber für die Zinnen einer Burg sowie das Johanniterkreuz und Grün für die Baumwipfel. Die Burgzinnen weisen auf die Kesterburg  im Burgwald hin. Über den Burgzinnen wölbt sich ein strahlend blauer Himmel. Unter den Zinnen werden die spitzen Wipfel von Tannen und Fichten dargestellt. Sie sind in sattem Grün gehalten. Ein weiterer Part im Burgwaldwappen ist das Johanniterkreuz. Dieses vierstrahlige Kreuz mit Pfeilspitzen nach innen deutet auf die Geschichte des Ortsteils Wiesenfeld hin. Im Jahre 1238 ist das Dorf als Johanniter-Kommende entstanden.

                  Wiesbaden

Das Wappen der Stadt Wiesbaden zeigt, ebenso wie die Stadtflagge, in Blau drei (oben zwei, unten eine) goldene Lilien, in der Heraldik Fleur-de-Lis genannt, welche im 16. Jahrhundert erstmals in den Stadtsiegeln auftauchten und französischer Herkunft sein sollen. Die heutige Form des Wappens wurde 1906 amtlich festgelegt.

                     Worms

Das Wormser Stadtwappen: weißer (eigentlich silberner) Schlüssel auf rotem Grund mit fünfzackigem Stern. Oftmals gehalten durch den Lindwurm (Drachen)

Aus dem Jahr 1198 stammt das älteste erhaltene Siegelwappen, auf dem Petrus Schlüssel und Bibel in Händen hält.

Um 1500 änderte der Rat der Stadt Wappen und Siegel: ein silberner Schlüssel auf rotem Grund.

Sogar für die Farben gibt es eine Erklärung. Das Rot deutet auf die Reichsfreiheit der Stadt hin, es gilt als die Blut- und Feuerfahne des Reiches. Das Weiß steht eigentlich für Silber.

Heute ist das Wappen entsprechend einem Stadtratsbeschluß von 1890 noch mit einem fünfzackigen Stern geschmückt, der aus dem Gerichtssiegel der Stadt stammen soll.

                    Speyer

In Silber ein rotes Kirchengebäude mit blaubedachten und mit goldenen Kreuzen besteckten Türmen und drei offenen Toren.

 

Es wurde 1846 vom bayerischen König genehmigt. Seit dem 13. Jahrhundert führte Speyer im Stadtsiegel den Dom in der Nordansicht belegt mit der Madonna. Beim Wappen entschied man sich für die Westansicht des Domes, weil sie vom Reichsherold als „empfehlenswerter und ehrwürdiger“ angesehen wurde.

 Neustadt an der Weinstraße

Das Wappen zeigt auf schwarzem Grund einen rechtsgewendeten goldenen Löwen, der rot bewehrt und bezungt ist und eine rote Krone trägt, an der sich drei rote Kreuze befinden. Es handelt sich um den Löwen der Kurpfalz, zu deren Regierungssitzen Neustadt bzw. die Burg Winzingen zählte.

                  Mannheim

Die Blasonierung des Wappens lautet: In gespaltenem Schild vorn in Gold ein aufrechter roter Doppelhaken (Wolfsangel), hinten in Schwarz der rot bewehrte, rot bezungte und rot gekrönte doppelschwänzige goldene kurpfälzische Löwe.

Das Wappen wurde 1896 vom Stadtrat festgelegt und vom badischen Großherzog bestätigt. Die Wolfsangel ist seit dem 17. Jahrhundert auf einem Gemarkungsgrenzstein nachweisbar. Es handelt sich wohl um ein Fleckenzeichen. Der Löwe ist das Wappentier der Kurfürsten von der Pfalz, deren Residenzstadt Mannheim ab 1720 war. Beide Wappenbilder tauchen seit dem 18. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt auf. Die Stadt führt das Wappen in der Regel in vereinfachter Form im Stil der Neuen Sachlichkeit.

Die Stadtfarben Blau-Weiß-Rot sind erst seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlich und deuten auf eine Siegelschnur aus dem Jahr 1613 hin. Die Stadtfarben sind nicht von den Wappenfarben abgeleitet, was völlig unüblich ist.

         Frankfurt am Main

Blasonierung: Das Wappen zeigt in Rot einen golden gekrönten silbernen Adler, in Gold und Blau bewehrt und bezungt.

Der Frankfurter Adler geht auf den einköpfigen Reichsadler aus dem dreizehnten Jahrhundert zurück. Als Zeichen der Abhängigkeit der Reichsstadt zum Reich trägt der Adler eine Krone. Im Jahre 1841 entwarf der Bildhauer Eduard Schmidt von der Launitz die heutige Darstellung des Wappens. Allerdings sollte in den 1920er Jahren eine radikal vereinfachte Version des Grafikers Hans Leistikow das Wappen ersetzen: Oberbürgermeister Ludwig Landmann wollte sich nach dem Zeitgeist richten und setzte sich für diese expressionistische Fassung des Adlers ein. Der Bevölkerung missfiel der Vorschlag allerdings. 1936 wurde das alte Wappen wieder eingeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten erneut verschiedene Darstellungsweisen des Adlers, bis 1952 die Hauptsatzung das Wappen von 1936 festlegte. Der Leistikow-Adler wird heute nur noch in Einzelfällen, z. B. auf der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt oder auf der Fahne des Instituts für Stadtgeschichte, verwendet.

                     Hanau

Der in Schwarz und Gold gespaltene Schild zeigt vorn einen goldenen nach links stehenden gold gekrönten und rot gezungten Löwen von sieben silbernen gemeinen Kreuzen begleitet, hinten drei rote Sparren. Auf dem goldgekrönten Spangenhelm liegt eine rot-goldene Helmdecke auf und als Kleinod ein wachsender flügelschlagender rotschnäbliger und ebenso gezungter silberner Schwan. Das Wappen der Stadt leitet sich ab von dem Wappen der Grafschaft Hanau.

        Offenbach am Main

Das Wappen der Stadt Offenbach am Main zeigt in Blau einen bewurzelten silbernen Eichbaum mit fünf silbernen Eicheln. Die Stadtfarben sind weiß-blau. Der Eichbaum symbolisiert den alten Reichsforst Dreieich, zu dem das Stadtgebiet gehörte.

              Kaiserslautern

Das Wappen der Stadt Kaiserslautern zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, belegt mit einem steigenden blauen Fisch (Hecht oder Karpfen). Die Stadtfarben sind Rot-Weiß. Der Pfahl ist bereits seit 1266 belegt und stellt den Bach Lauter dar, welche der Stadt den Namen gab. Das Wappen war ursprünglich das der Lauterer Reichsschultheißen von Lautern (in Urkunden auch de lutra geschrieben), welche sich im 13. Jahrhundert vermutlich nach dem Bau der Burg Hohenecken (heute im gleichnamigen Stadtteil Kaiserslauterns gelegen) umbenannten in von Hohenecken (in Urkunden auch de honecken geschrieben). Ab 1373 ist der Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider Symbole sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der Geschichte mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und Weiß seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 3. August 1842 von König Ludwig I. von Bayern genehmigt. In früheren Jahrhunderten enthielt das Siegel auch noch andere Symbole, zum Beispiel eine Zinnenmauer mit als Kirchtürmen gedeuteten Gebäuden.

                 Karlsruhe

Das Wappen zeigt in Rot einen beiderseits silbern eingefassten goldenen Schrägrechtsbalken, auf dem das Wort "FIDELITAS" (lat. Treue, Zuverlässigkeit) in schwarzen lateinischen Großbuchstaben steht. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb-Rot.

Die Farben auf dem Wappen sind eine Umkehrung der Farben auf dem Badischen Staatswappen, dies geht auf den Einwand des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach an dem ihm vorgelegten Wappen zurück. Das Wappen selbst entwarf Obervogt Johann v. Günzer und legte diesen Entwurf am 21. März 1718 dem Markgrafen vor. Der Wahlspruch des am Tag der Stadtgründung gestifteten Hausordens "Fidelitas" wurde, ebenfalls auf Anraten des Markgrafen, am 17. August 1733 in das Wappen mit augenommen. Diese Version des Stadtwappens ist auch die älteste nachweisbare. Die weiße Bordierung des Schrägbalkens folgte 1887. Der ursprüngliche Entwurf des Markgrafen wurde jedoch erst 1895 auf Initiative der städtischen Archivkommission umgesetzt, bis dato waren die Buchstaben silbern, das Schild gold und der Schrägbalken rot.

                        Trier

 In Rot der stehende, nimbierte und golden gekleidete St. Petrus mit einem aufrechten, abgewendeten goldenen Schlüssel in der Rechten und einem roten Buch in der Linken. Die Stadtfarben sind Gelb-Rot.

 

Der Hl. Petrus als Stadtpatron ist schon seit dem 12. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Darstellung der Person wechselte mehrmals und wird seit dem 15. Jahrhundert in aufrechter Form dargestellt. Die Stadtfarben wurden erst im 19. Jahrhundert festgelegt.

                        Köln

Blasonierung: Unter rotem Schildhaupt, darin drei goldene dreiblättrige Kronen in Reihe, in Silber 11 schwarze Flammen in drei Reihen (5:4:2). - Bis um 1550: Silber mit rotem Schildhaupt, darin drei goldenen dreiblättrigen Kronen in Reihe.

Köln war neben Lübeck Mitbegründerin der Deutschen Hanse, der Schild trägt daher die Farben der Hanse: Rot und Weiß. Die drei Kronen sind seit dem 12. Jahrhundert das Hoheitszeichen der Stadt und erinnern an die Heiligen Drei Könige (eigentlich Sterndeuter), deren Reliquien 1164 als Geschenk des Kaisers Friedrich I. Barbarossa nach Köln gebracht wurden.

Die elf schwarzen Tropfen (oder Flammen, in Köln spricht man von „Tränen“) zieren seit dem 16. Jahrhundert das Stadtwappen und erinnern an die Heilige Ursula, der Legende nach eine fromme Tochter des Königs der Bretagne, Maurus. Eigentlich stellen die Flammen Hermelinschwänze dar, die sich im alten Wappen der Bretagne befanden. Der Legende nach befand sich die Heilige Jungfrau Ursula zusammen mit ihren zehn jungfräulichen Gefährtinnen auf der Rückfahrt von einer Pilgerreise nach Rom. Möglicherweise war es der im Mittelalter aufgekommene Reliquienkult, der aus den elf Jungfrauen 11.000 (daher „Ursula und die 11.000 Jungfrauen“) werden ließ. Sie wurden bei Köln von Hunnen ermordet. Über die Jahre wurden alle Gebeine, die in und um Köln gefunden wurden (in der Regel römische Grabmäler, die üblicherweise an Straßen angelegt wurden), zu den elf jungfräulichen Gebeinen gelegt, und somit hat Köln das größte Gebeinhaus nördlich der Alpen.

                   Bielefeld

Das Stadtwappen zeigt im goldenen Feld unter einem roten, zinnenbewehrten und mit zwei Mauertürmchen bestandenen offenen Mauerbogen einen silbernen Schild mit drei roten Sparren.

 

In der Grundform gibt es dieses Wappen seit 1263; damals galt es als Wappen der Altstadt. Als 1520 die Alt- mit der Neustadt vereinigt wurde, wurde das Wappen offizielles Wappen der nun vereinigten Stadt. Bis ins 19. Jahrhundert hat sich daran nichts geändert, doch dann kamen Löwen innerhalb von Wappen immer mehr in Mode, so dass das Wappen von da an von zwei Löwen getragen wurde. Seit 1973 ist das Wappen in Schildform und ohne Löwen das offizielle Wappen der Stadt Bielefeld. Der Schild mit den Sparren entspricht dem Wappen der Grafschaft Ravensberg, deren Hauptstadt Bielefeld einst war.

                    Aurich

Das Wappen der Stadt Aurich in Ostfriesland zeigt in Silber auf grünem Boden zwischen zwei bewurzelten grünen Laubbäumen einen mit einer goldenen Laubkrone gekrönten roten Schild mit dem goldenen gotischen Großbuchstaben A. Die Farben der Stadt sind rot-gold. Das Dienstsiegel enthält das Wappen und die Umschrift "Stadt Aurich (Ostfriesland)".

Stadtwappen sind meistens aus Siegeln hervorgegangen. Am 16. März 1539 wurden Aurich die Stadtrechte durch Graf Enno II. mit der Berechtigung verliehen, ein solches Siegel zu führen.

1736 wurde ein neues und größeres, repräsentativeres Siegel eingeführt. Wahrscheinlich ist zu dieser Zeit auch das erste Wappen entstanden. Genaue Zeitangaben sind nicht bekannt. Schon zu dieser Zeit war das goldene „A“ auf rotem Grund mit einer mittelalterlichen goldenen Königskrone verziert. Das Schild wurde von beiden Seiten mit Laubgebinde umgeben.

Auf einem grünen Rasen stehend, wurde es an beiden Seiten von je einem Baum in natürlichen Farben umrahmt. Stadtsiegel und Wappen orientieren sich an der schmuckfreudigen Rokokozeit (1675-1770). Nach „Meyers Brockhaus-Konversationslexikon“ erscheint das Wappen 1903 ohne Krone. Der Grund ist auch später in der kronenfeindlichen Tendenz zur Weimarer Republik zu suchen.

Nach dem Heraldiker Otto Hupp von der Bremer Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft zeigt sich das Wappen 1937 in den bekannten Farben. Die Krone ist wieder da, mächtig und üppig gegenüber der ersten Grafenkrone der Cirksena. Die Girlanden oder Laubgebinde sind weggelassen. Die Krone schwebt jedoch über dem Bild.

1955 befindet sich die Krone wieder auf dem Wappen. Mit der aufgesetzten Krone kam man zu dem ältesten Siegel und der alten Tradition zurück. Es präsentiert würdig die ostfriesische Hauptstadt und Regierungshauptstadt. Nach der Hauptsatzung der Stadt Aurich (Ostfriesland) vom 18. Oktober 1956 ist es das jetzige Wappen.

Das „A“ im Aurich-Wappen steht auf einer kleinen Anhöhe. Sie symbolisiert den Upstalsboom, der sich westlich von Aurich in der Nähe von Rahe befindet. Ursprünglich handelte es sich um einen Grabhügel aus der Bronzezeit. Im Mittelalter wurde es der Versammlungsplatz der Abgeordneten der 7 friesischen Seelande zwischen Fly und Weser, die sich zum Landfriedensbund zusammengeschlossen hatten.

           Bremerhaven

Das Wappen zeigt in Silber, über gewelltem blauem Schildfuß mit silbernem Fisch, ein Hanseschiff mit blauem Dach auf dem Achterkastell. Auf den Segeln drei Wappen: 1 in Rot ein silberner Schlüssel, darüber in Silber ein rotes Tatzenkreuz, 2 in Blau ein goldener Anker, 3 in Rot zwei gekreuzte silberne Sensenblätter.

Die Stadt Bremerhaven legte sich dieses Wappen nach der Eingliederung der Stadt Wesermünde in das Bundesland Bremen und deren Umbenennung in Bremerhaven 1947 zu. Offiziell angenommen wurde es am 28. Mai 1947; der Entwurf stammt von dem Künstler Waldemar Mallek aus Münster. Schiff und Fisch weisen auf die Bedeutung als Hafen- und Fischereistandort der Stadt Bremerhaven hin. Die Wappen auf den Segeln symbolisieren die drei ehemaligen Städte Bremerhavens (Bremer Schlüssel und Tatzenkreuz), Geestemünde (Anker) und Lehe (Sensenblätter).

                     Emden

Das Emder Wappen wurde der Stadt im Jahre 1495 nach langem Bitten und Zahlung von hohen Gebühren von König Maximilian I. verliehen. Das Wappen trägt den Namen „Engelke up de Muer („Engelchen auf der Mauer“) und ist in den Stadtfarben (Gold, Rot, Blau) gehalten.

Die blauen Wellen ganz unten symbolisieren Emdens Verbundenheit und Nähe zur Ems, die damals noch direkt an der Stadt vorbei floss. Die Mauer in der Mitte steht für die Sicherheit und den Schutz, den Emden bot, sowohl durch die Emsmauer, welche Emden von der Ems trennte, als auch für die riesige Wallanlage die rings um die Stadt verläuft. Der goldene Engel ist dem ehemaligen Wappen der Cirksena-Familie nachempfunden, der damals herrschenden Adelsfamilie der Stadt. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen „echten“ Engel, sondern um eine Harpyie, einen weiblichen Unheilsdämon mit Flügeln und Krallen aus der griechischen Mythologie, in der Heraldik auch als „Jungfrauenadler“ bekannt.

Der Wahlspruch der Stadt, der auch über dem Eingang des Rathauses in Stein gemeißelt ist, lautet Concordia res parvae crescunt (lat.: Durch Eintracht wachsen kleine Dinge)

                     Jever

Die Darstellungen des Wappens der Stadt haben sich in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach geändert. Die Wappen wurden dabei immer wieder in stark unterschiedlichen Varianten und Farbgebungen geführt. Aus diesem Grund beauftragte die Stadt Ende der 1960er Jahre den ehemaliger Leiter des Staatsarchivs Oldenburg und anerkannter Fachmann der Heraldik Dr. Hermann Lübbing mit dem Entwurf einer zeitgemäßen Darstellung des Wappens auf Grundlage der historischen Überlieferungen.

Als Ergebnis entstand das heutige Wappen der Stadt mit der folgenden Blasonierung: „In einem Blau über einem silbernen, schräg ansteigenden Wall mit offenem Treppengiebeltor drei silberne rotbedachte Türme, von denen der mittlere höher und breiter ist als die Seitentürme. Über den Turmspitzen harmonisch verteilt die goldenen Buchstaben DVMG. Im Torbogen aufrecht schreitend ein goldener Löwe, dessen Krallen und Zunge rot tingiert sind. Beiderseits des Tores ein roter Plankenzaun.

Das Stadttor mit den drei Türmen steht für die ursprüngliche vorhandene Stadtbefestigung von Jever. Der Löwe ist das Herrschaftszeichen der spätmittelalterlichen Herrschaft bzw. der Häuptlinge von Jever. Die lateinischen Buchstaben DVMG erinnern an die Stadtrechtsverleihung von 1536 durch Fräulein Maria von Jever und bedeuten "Donat Urbi Maria Gubernacula – Maria schenkt der Stadt die Regierungsgewalt".

                    Norden

Die Farben der Stadt Norden sind gelb-blau. Die Flagge der Stadt Norden ist in diesen Farben gehalten, quergestreift und zu gleichen Teilen. Sie wird wahlweise mit oder ohne Wappen verwendet, offiziell jedoch mit.

Das Norder Wappen geht im Wesentlichen auf das älteste Stadtsiegel aus dem Jahre 1498 zurück. In späteren Jahrhunderten wurde es nur minimal geändert. Die Sporenräder stammen aus dem Wappen der bis in das 15. Jahrhundert in Norden vorherrschenden Häuptlingsfamilie Idzinga. Das Oberwappen zeigt eine Laubkrone auf dem Schild und als Schildhalter die bemantelte Figur des heiligen Andreas, des früheren Schutzpatrons der Stadt, vor einem Schrägkreuz stehend. Dem heiligen Andreas war die erste Stadtkirche am Marktplatz geweiht.

                 Papenburg

Bereits das in den Jahren 1150 bis 1230 auf der mittelalterlichen Festung Papenburg ansässige Adelsgeschlecht "von Papenburg" führt in seinem Adelswappen einen schwarzen Löwen in rotem Feld.

Mit Aussterben dieses Geschlechtes um 1230 fällt die Burg Papenburg durch Verkauf an die Bischöfe von Münster. Die Burg wird als Lehen übertragen, mit dem Wechsel der belehnten Adelsgeschlechter auf der Papenburg wechseln auch die dort geführten Wappen.

Erst um 1620 erscheint mit Belehnung des Freiherrn Frederick von Schwarzenberg wieder der schwarze, nun freiherrlich gekrönte Löwe im roten Feld als Wappen des Gutes Papenburg, um ab dann auch für die weitere Zeit unverändert Bestand zu haben. 
Mit Übernahme des Lehens durch die Drosten von Velen 1631, Gründungsdatum der Stadt, bleibt das Wappen für die Burg Papenburg so bestehen. Es erhält lediglich noch als zusätzliche Wappenzier eine über dem Wappen schwebende freiherrliche Krone.

In den Siegeln des Ortes Papenburg wird zunächst noch ein Segelschiff verwendet, das die seit 1770 für Papenburg sehr bedeutende Seeschifffahrt betont.

Um 1807 wird der schwarze Löwe auf rotem Grund auch als Ortswappen übernommen, nach der Verleihung der Stadtrechte 1860 wird er das Papenburger Stadtwappen.


Da nach den heutigen Bestimmungen der Wappenkunde Kronen für Stadtwappen fortfallen, ist das offizielle Stadtwappen der "von links nach rechts steigende schwarze gekrönte Löwe im roten Feld".

Wird das heutige Stadtwappen bei besonderen Gelegenheiten als Symbol der Stadt oder bei Ausschmückungen dekorativ dargestellt, so kann als Wappenzier die schwebende Krone angebracht werden. Auch trägt das Wappen die Krone, wenn es in der Papenburger Fahne gezeigt wird.

Weißwasser/Oberlausitz

Das Wappen wurde von Geheimrat Prof. Hildebrand entworfen und am 31. Januar 1927 vom preußischen Staatsministerium bewilligt. Blau und Gelb, die Farben der Oberlausitz, bilden den Grundstock. Auf blauem Grund ist zu jeder Seite ein grüner Glasbecher als Symbolisierung der örtlichen Glasindustrie. Schlägel und Eisen auf gelben Grund weisen auf den Braunkohleabbau nahe der Stadtgrenzen hin. Im Schildfuß sind weiße Wellen dargestellt, die einen Hinweis auf den Stadtnamen liefern.

Mit den grünen Bechern auf blauem Grund hatte Hildebrand das Wappen heraldisch nicht korrekt entworfen. Es soll eine Marotte des Heraldikers gewesen sein, Wappenregeln nicht vollständig zu befolgen. Zugleich soll es sein einziges Wappen sein, das bewilligt wurde. Es ist zu vermuten, dass Prof. Hildebrand hier die heraldischen Regeln wissentlich mißachtet hat, da er im Wappen die Glasherstellung in Weißwasser darstellen wollte. Weißwasser war zur Zeit der Erstellung dieses Wappens der weltgrößte Standort der Glasherstellung. Daher sollten die Becher nicht Prunk und Reichtum in Gold oder Silber, sondern flaschengrüne Glaspokale aus hiesiger Produktion darstellen.

          Wilhelmshaven

Die wechselvolle Geschichte der Stadt spiegelt sich auch in ihren Wappen wider. Ein erstes Wappen erhielt Wilhelmshaven erst am 28. Juli 1892, also fast zwei Jahrzehnte nach der Verleihung der Stadtrechte am 10. Dezember 1873. An diesem Tag unterzeichnete Kaiser Wilhelm II. die „Allerhöchste Order“ über die Wappenverleihung an die Stadt. Blasonierung: In Blau ein goldener Anker mit zwei gekreuzten, gestürzten goldenen Schwertern, belegt mit silbernem Herzschild, darin der preußische Adler mit Insignien. Auf dem Schilde eine dreitürmige Mauerkrone. Die Stadtfarben waren schwarz-weiß-blau und symbolisierten die preußischen Farben über dem Meer.

Mit der Vereinigung der Gemeinden Heppens, Neuende und Bant am 1. Mai 1911 zur Stadt Rüstringen wurden eigene Hoheitszeichen erforderlich. So wurde am 3. Juli 1911 nach einem Entwurf von Georg Sello der „Rüstringer Friese“ das Symbol der Stadt Rüstringen. Dieser leitete seinen Entwurf des Friesen mit Speer und Schild vom mittelalterlichen Siegelbild des Rüstringer Landes ab. Bei der Vereinigung der Städte Wilhelmshaven und Rüstringen zur Stadt Wilhelmshaven am 1. April 1937 wurde das Wappen der Stadt Rüstringen aufgegeben.

Vorerst blieb es bei dem preußischen Wappen der Stadt; doch mussten Überlegungen für ein neues Wappen angestellt werden. Eine Entfernung des Herzschildes mit dem preußischen Adler war aufgrund der Ähnlichkeit mit dem Wappen der Stadt Solingen nicht angebracht. Erst am 7. März 1939, vor dem Besuch Adolf Hitlers zum Stapellauf des Schlachtschiffes Tirpitz am 1. April 1939 und der Überreichung der Urkunden des am 29. Juni 1937 verliehenen Ehrenbürgerrechts durch die vereinigte Stadt Wilhelmshaven, wurde ein neues Wappen eingeführt, das auf einem heraldischen Entwurf des Diplomingenieurs Heinz Baumann beruht. Blasonierung: Gespalten von blau und silber, vorne ein senkrechtes silbernes Schwert, hinten vier blaue Wellenbalken.

Am 15. Januar 1946 musste auf Anordnung der britischen Militärregierung dieses Wappen aufgegeben werden. Kurioserweise wurde es aber in das Abzeichen der Prince Rupert School, einer englischen Internatsschule für die Kinder britischer Besatzungsangehöriger, aufgenommen.

Im Herbst des Jahres 1947 beschloss der Rat der Stadt, in einem „unbeschränkten Wettbewerb für Wappen, Flagge und Siegel“ neue Hoheitszeichen zu suchen. Die Entwürfe des Kunstmalers Dettmar Coldewey errangen dabei die Plätze 1 bis 3. Allerdings wurde keiner dieser Entwürfe angenommen. Der Rat der Stadt entschied sich letztendlich für die alte Schildfigur des „Rüstringer Friesen“ und beauftragte den Ratsherrn und Kunstmaler Studienrat Georg Emil Baumann mit der Neugestaltung der Heroldsfigur nach einem Entwurf eines Nagelbildes, des Friesen von Prof. Bernhard Winter aus dem Ersten Weltkrieg. Aufgrund der kriegerischen Ausstattung des Friesen mit Schild und erhobenem Speer war man sich anfangs nicht sicher, ob der Entwurf die Zustimmung der britischen Militärregierung finden würde. Aber am 18. November 1948 wurde dieses Wappen vom niedersächsischen Innenministerium genehmigt und von der Stadt angenommen. Blasonierung: „Auf goldenem Grund ein nach rechts stürmender rotgewandeter, barhäuptiger Friese mit umgurtetem Schwert, erhobener friesischer Lanze und kleinem Rundschild.“

In verschiedenen Darstellungen, so auch auf der Stadtflagge, trägt der Friese blondes Haar; doch der genehmigte Entwurf, der im Staatsarchiv Hannover hinterlegt wurde, zeigt ihn mit rotem Haar. Tatsächlich hatte der Friese in einem Vorentwurf „blondes“ Haar und goldene Beschläge an Speer, Schwert und Schild. Da aber goldene Elemente auf goldenem Hintergrund aus Gründen der Tingierung nicht richtig gewesen wären, mussten noch farbliche Änderungen vorgenommen werden.

Stadtwappen 1939 - 1946
Stadtwappen 1939 - 1946

Quelle: Internet/Wikipedia